top of page

BEKÄMPFUNG VON CYBERMOBBING: BERICHT DES BUNDESRATES ABWARTEN

Aktualisiert: 24. Jan. 2022

Ob ich enttäuscht bin. Einer Enttäuschung geht meist eine Erwartung vorher, und wenn ich ehrlich bin...


Diese Regierung will noch nichts verändern, nichts eingestehen, will nicht wahrhaben, will die Verantwortung nicht übernehmen und schweigt lieber, oder schiebts hinaus.


Die Rechtskommission vom Ständerat hat aktuell bekanntgegeben, dass sie mit 8:5 Stimmen entschieden hat, der Parlamentarischen Initiative für ein Cybermobbinggesetz keine Folge zu geben. Sie möchten erst den Bericht des Bundesrates abwarten.


Die Fälle sollen also weiterhin, und die Anwälte wirds freuen, als Nötigung, Beschimpfung oder Drohung abgefertigt werden, einzeln bitteschön. Die Taten werden so juristischer Natur abgeschwächt und die Strafen, ja die Strafen... bleiben bei maximal 10 Tagen. Ausser, sie machen versuchte Drohung- und Beschimpfung daraus, wie in unserem Fall, weil Céline im Chat!! keine "Angst um Leib und Leben" zeigte, darum nur 4 Tage. Und weils ein Antragsdelikt bleibt, kostet es, wie dokumentiert, schlappe 25.000.- sFr!


Ein Schlag in die Magengegend, aber nicht ins Gesicht. Nach Céline haben uns 2 Mütter kontaktiert, beide haben aus den genau gleichen Gründen wie wir, ihre geliebten Kinder begraben...

Deshalb setzte ich mich wieder an den Laptop und wir haben die 14 Fragen, einer weiteren Abschlussarbeit beantwortet.


Unser politisches Engagement ist das eine, unsere Aufgabe, die Stimme von www.celinesvoice.ch zu sein, eine ganz andere. Wir haben alles verloren, anders gesagt, nichts mehr zu verlieren. Wir sind der Grund, weshalb Jugendliche das in ihren Abschlussarbeiten thematisieren. In einem Land, wo Promis ihre Plattformen bekommen, wenn sie betroffen sind, wo Frauen, eine von zig Kontaktstellen aufsuchen können, wenn sie digital diskriminiert werden, wo Eltern von betroffenen Jugendlichen vor dem Nichts stehen, weil jeder 'Experte' erst mal Geld will. In dem Land, wo laut Studien unter allen europäischen Ländern am meisten Cybermobbing stattfindet, wo Versicherungen Cybermobbing schon absichern, auch für Geld natürlich. Da reicht also ein Suizid einer 13 jährigen nicht, die mit ihren Screenshots und den Zeugenaussagen ihrer Freundin und Eltern, alles bewiesen hat, die aber nichts mehr dazu sagen kann..


Aber #célinesvoice kann und solange wir können machen wir weiter.



Medienmitteilung www.parlament.ch

AffairId=20200445 www.parlament.ch

AffairId=20213969 www.parlament.ch






19 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page