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Leserbrief zu der Absage des Bundesrates v. Okt. 2022 an das Cybermobbinggesetz

Liebe Familie und Freunde von Celine


Gebt nicht auf tönt definitiv abgegriffen.


Aber versteht das nicht falsch. Vielleicht muss man aufgeben um ganz anders weiter zu fahren, neue Verbündete finden, eine neue Bewegung zu initieren. Wenn etwas nicht funktioniert, mach es anders,  als Mutmacher für sie. 


So vieles wird in der Politik ignoriert, falsche und unmutige Entscheide gefällt. Wir kennen das auch als Frauen seit Jahrhunderten. Und zuletzt ist das Opfer noch selber schuld. Da rennt und kämpft man sich zu Tode.


Es ist diese Offenheit im Netz für aller Perversionen, die Menschen schaden. Mobbing, das zwar ein Thema ist aber fröhlich weitergedeiht. In der Schule, im Beruf und zuhause. 


Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und da wird zuwenig hingeschaut. Lehrerschaften die zwar bemerken aber zu schwach sind, Gelerntes umzusetzen. Sie lassen alles zu, hin zum kompletten Werteabbau. Wenn sie im Schulzimmer strikte führen und nicht nur wahnsinnig nett sind, werden womöglich sie dann zum Opfer. Das funktioniert. Bei meinem Sohn war es entweder er oder der Lehrer. Und so wurde er schlichtweg vorgeführt. Unter dem Deckmantel, man hat es thematisiert und besprochen. Da kann ich nur lachen. 


Was tun? Ist die Zeit reif zum Umdenken und einer strikten humanitären Wertediskussion in der Schule? Nein. Weil jede andere Meinung in der Realität nicht toleriert wird. Gender versus freie Meinungsäusserung, Impfung versus Freiheit, Ego versus Gesellschaft, Waffen versus Kriegende, Einmischung versus Friedenprozess, langgeplante Strategien versus naive verängstigte Politik usw. 


Andere Meinungen und damit Anderssein wird nicht mehr toleriert. Wohlgemerkt, von seeehr „toleranten“ Menschen.


Restaurant bedient weisse Menschen mit Rasta nicht mehr, als uniformierter Mensch darfst du da schon gar nicht hin. Zu den „toleranten“ Menschen.


Wir bewegen uns hin zu einer „supertoleranten“ militanten Generation Intolerant. Intoleranz wird dementsprechend bereits als Kleinkind eingeübt.  Man ist leider intolerant auf Fleisch, Käse, Gewürze usw. Das Wortspiel bewirkt im Gehirn grandioses und erzeugt das komplette intolerante Verhalten sogenannter „toleranten„  Menschen. Menschen die sich nur in Gruppen einsetzen, mitschwimmen, mitgrölen und eigentlich klare Führung bräuchten.


Zurück zu den Schulen: Führung ist ein Unwort… aber Leadership wäre dann toleriert. Also, wir brauchen mehr Leadership mit Mut für reine Humanität und Gleichstellung. Das genügt. Und die beiden sind in den UN Menschenrechten verankert. Die Umsetzung ist aber genau die Krux!!!


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und eine wachsende Bewegung in der Jungen Szene, die dieses Leadership aufnehmen und gegen Mobbing in jeder Form eintreten. Die wirkliche Freiheit haben wir schon lange verloren. Oder nie gehabt. 


Ich grüsse Sie hochachtungsvoll. Weil es hier angebracht ist, dieses altmodische Wort Hochachtung.


R. Kuonen

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